{"id":199,"date":"2009-10-16T08:56:26","date_gmt":"2009-10-16T07:56:26","guid":{"rendered":"http:\/\/olivenoelblog.de\/?p=199"},"modified":"2009-10-16T11:16:30","modified_gmt":"2009-10-16T10:16:30","slug":"mediterrane-kost-hilft-gegen-depressionen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/olivenoelblog.de\/?p=199","title":{"rendered":"Mediterrane Kost hilft gegen Depressionen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-205 alignleft\" title=\"olivenoel_blog_icon_web_small2\" src=\"http:\/\/olivenoelblog.de\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/olivenoel_blog_icon_web_small21.gif\" alt=\"oliven\u00f6lblog.de\" width=\"50\" height=\"50\" \/><\/p>\n<p>Menschen, die sich auf mediterrane Art ern\u00e4hren bekommen seltener eine Depression als Liebhaber nordeurop\u00e4ischer oder angloamerikanischer Kost.<\/p>\n<p>Im Mittelmeerraum treten seltener psychische St\u00f6rungen auf als in Nordeuropa. Diese Beobachtung hat spanische Wissenschaftler dazu veranlasst zu untersuchen, inwieweit das Ern\u00e4hrungsverhalten der S\u00fcdl\u00e4nder daf\u00fcr verantwortlich ist. Durch fr\u00fchere Untersuchungen wurde bereits im reichlich verwendeten Oliven\u00f6l, mit seinen einfach unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren, ein Schutz vor Depressionssymptomen vermutet.<\/p>\n<p>Die Forscher der Universit\u00e4t von Las Palmas auf Gran Canaria und der Universit\u00e4t von Navarra in Pamplona befragten zwischen 1999 und 2005 \u00fcber 10\u00a0000 gesunde Spanier nach ihren Essgewohnheiten. Die Testpersonen sollten ankreuzen, wie oft sie bestimmte Lebensmittel zu sich nahmen. Die Wissenschaftler ordneten die Antworten dann den \u201emediterranen\u201c Kriterien zu: deutlich mehr Pflanzen\u00f6l als tierisches Fett, wenig Alkohol, Milchprodukte und Fleisch, viel Gem\u00fcse, Obst und Fisch.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Jahre nach dieser Erhebung hatten 480 Versuchsteilnehmer eine Depression entwickelt. Die Gruppe der strikten Anh\u00e4nger der Mittelmeerkost war dabei um rund ein Drittel seltener betroffen. Diese Quote blieb auch bestehen, als die Wissenschaftler andere Faktoren f\u00fcr ein gesundes Leben einbezogen \u2013 vom Familienstand bis zum Anlegen von Sicherheitsgurten.<\/p>\n<p>Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen ist jedoch nicht einfach zu finden. \u201eDie spezifischen Mechanismen, wie die Mittelmeerdi\u00e4t Depressionen verhindern kann, sind noch kaum erforscht\u201c, r\u00e4umt Studienleiterin Almudena S\u00e1nchez-Villegas ein. Ein Grund ist wohl darin zu finden, dass einzelne Komponenten der mediterranen Ern\u00e4hrung die Blutgef\u00e4\u00dfe schonten, Entz\u00fcndungsprozesse abschw\u00e4chten, Zellsch\u00e4den durch freie Radikale reparierten und das Risiko f\u00fcr Herzerkrankungen reduzierten.<\/p>\n<p>Die Wissenschaftlerin vermutet aber, dass der Depressionsschutz weniger von einzelnen Lebensmitteln herr\u00fchrt, als vielmehr durch ihre Kombination entsteht. \u201eOmega-3-Fetts\u00e4uren und andere unges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren aus Fisch, Oliven\u00f6l und N\u00fcssen, zahlreiche sekund\u00e4re Pflanzenstoffe, Fols\u00e4ure und andere B-Vitamine aus Obst, Gem\u00fcse und Kr\u00e4utern entwickeln vermutlich insgesamt einen sp\u00fcrbaren Schutz vor Depressionen\u201c, schreiben sie und ihre Kollegen in der Zeitschrift \u201eArchives of General Psychiatry\u201c, einer \u201eJournal Of the American Medical Association\u201c-Publikation .<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Menschen, die sich auf mediterrane Art ern\u00e4hren bekommen seltener eine Depression als Liebhaber nordeurop\u00e4ischer oder angloamerikanischer Kost. 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